Die Künstler des Atelier FARBIG gestalteten eine Umspannstation für die Stadtwerke Elbtal GmbH und machten sie somit zum Blickfang. Wer in Radebeul vom Augustusweg in Richtung Kinderarche fährt, sieht es sofort - hier ist einiges passiert...
Die Ideenfindung begann schon Anfang 2016 im Atelier FARBIG zusammen mit dem Graffitikünstler Carsten Langner. Das Thema „Radebeul“ sollte die Hauptrolle spielen - Weinanbau, Wanderrouten und Sehenswürdigkeiten der Region. Ein aufgeregtes Arbeiten zur regionalen Umgebung des Standortes ging durch die ganze Gruppe, bis alle Entwürfe auf Papier vorlagen.
Im September ging es an die Wand und damit an die Ausführung. Etwas Übung an einer Probewand war schon notwendig. Unsere Künstler hatten mit Sprühflaschen noch nichts zu tun. Die Hände wollten ein wenig trainiert werden. - Es braucht Kraft bis die Farbe aus der Dose kommt.
Als nächsten Schritt übertrug Carsten Langner die Umrisse der Motive mit einem Beamer auf die Wand. Dann wurden die Flächen fertig gestellt. Wir kamen dabei ganz schön ins schwitzen.
Wir danken den Stadtwerken Elbtal für ihr Vertrauen!
Carsten Langner vielen Dank für die Beratung, für tatkräftige Unterstützung und seine Geduld!
Sowie allen Künstlern und Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön!
Ende 2024 entdeckte Frau Lau-Lange (Leiterin des Atelier FARBIG) auf dem Weg zur Arbeit an der Jet-Tankstelle, Meißner Straße 13 eine riesengroße – z.T. beschmierte – Kiste, die wahrscheinlich den Stadtwerken „elbtal“ gehörte. Mit jeder Begegnung reifte die Idee, sie doch mit schönen Motiven aus dem Atelier FARBIG zu gestalten.
Also wieder Kontakt mit den Stadtwerken aufgenommen und eine positive Antwort bekommen. Damit konnte es also losgehen und die Idee nahm Gestalt an.
Da sich die Station zwischen einem Autohändler und einer Tankstelle befindet, sollten unbedingt Autos mit in die Gestaltung einfließen, auch ein Stromarbeiter von Thomas Müller sollte dabei sein und Figuren von Karl-Heinz OTTO Pinkert (einem Gründungsmitglied und dem LOGO-Erfinder des Atelier FARBIG). So konnte Frau Lau-Lange im 2. Halbjahr 2025 erste Entwürfe dem Graffitikünstler Carsten Langner übergeben.
Herr Langner überarbeite alles und bereitete die Entwürfe so auf, dass sie gesprüht werden können.
Anfang 2026 wurde alles konkret geplant und an 3 Tagen im Juli brachten Frau Lau-Lange und Herr Langner Farbe und Figuren auf die Umspann-Strom-Station.
Am ersten Tag wurde mit farbiger Wandfarbe und weißem Lack grundiert. Mit Blei- und Fettstift kamen am zweiten Tag die Motive und Figuren dazu. Mit einer eigens dafür entwickelten „Brille“ lassen sich diese künstlergenau übertragen. Sodass Thomas Müllers Autos, das Fahrrad und der Stromarbeiter und der Vogel von Karl-Heinz OTTO Pinkert authentisch auf den Wänden entstanden.
Danach wurde gesprayt „was das Zeug hielt“.
Und aus einer ursprünglich unscheinbaren, beschmierten „Kiste“ wurde ein angenehmer Blickpunkt und Augenschmaus. Am 7. Juli 2026 konnte die Station den Stadtwerken „elbtal“ fertig übergeben werden.